Der Hund ist uns seit Jahrhunderten als Wegbegleiter und Arbeitshelfer bekannt. In der heutigen, modernen Welt liegt der Schwerpunkt seiner Tätigkeit, ausgelöst durch seine ausgeprägte soziale Kompetenz, fast ausschließlich als Familienhund. Da nur sehr wenige Hunderassen ursprünglich für diese Aufgabe gezüchtet wurden, entstehen mit einem Selbstverständnis nicht selten Probleme und Missverständnisse. Zumal der Mensch oftmals jeglichen Bezug zu der Natur mit ihren Gesetzmässigkeiten verloren hat.
Es ich wichtig immer an folgendes zu denken und dies in allem unseren Handeln und Tun nie außer acht zu lassen: Der Hund ist ein sozial lebendesRaubtier mit hierarchischer Rudelstruktur - ein domestiziertes Raubtier - dessen Verhalten sich über die Jahrtausende den menschlichen Bedürfnissen angepasst hat. Je nachdem welchen Einsatzbereich eine Rasse ehemals hatte, tendiert das Verhalten in die eine oder andere Richtung.
Ihre Beziehung zu Ihrem Hund ist geprägt von einer Reihe von Konflikten ? Gerne zeige ich Ihnen den interessanten Weg zu einer harmonischen Mensch-Hund-Beziehung.Doch bevor wir eine Veränderung bei unseren Hunden erwarten und einfordern, müssen wir die Veränderung bei uns beginnen lassen. Nur so lassen sich Veränderungsprozesse beginnen.
"Hunderte von Büchern beschäftigen sich mit der Erwartungshaltung des Menschen an den Hund und wie man diese dem Hund überstülpen kann, doch nur wenige Seiten beleuchten die stumme Erwartungshaltung des Hundes an den Menschen. Es ist mir ein Herzenswunsch dieses Ungleichgewicht zu verändern!" Frank Müller